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Bühne Cipolla

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Sebastian Kautz gründete 2011 die Bühne Cipolla , welche sich als Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik dem Crossover von Literatur, Musik & Theater verschreibt. Cipolla (sprich: Tschipólla; italienisch für Zwiebel) ist der Name des Zauberers in der Novelle "Mario & der Zauberer" von Thomas Mann.

 

 

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Die erste Produktion im Mai 2011 Mario & der Zauberer - eine Koproduktion mit Metropol Ensemble und bremer shakespeare company - wies den Weg: Schauspiel, Maskentheater, Livemusik, Puppenspiel & Objekttheater. Eine Melange, die nicht nur der inhaltlichen Tiefe und dem sprachlichem Reichtum der literarischen Vorlage einen sinnlich-theatralen Rahmen gibt, sondern auch immer wieder überrascht durch Ideenreichtum, Humor und die Fülle an Stilmitteln.

 

  

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Seit 2012 ist Weserwärts! Geschichten aus & über Bremen - eine Koproduktion mit dem Metropol Ensemble - im Repertoire der Bühne Cipolla. Berühmte Bremer Sagen wie "Die sieben Faulen", atemberaubend spannende Erzählungen wie die der Giftmörderin Gesche Gottfried und humorvolle Geschichten wie "Der Riese Hüklüt"  werden an diesem Abend mit Puppen, Masken, Händen und Füßen, Violoncello-Live-Musik, Gesang, Schattenspiel und Objekttheater zum Leben erweckt. Und natürlich geben sich auch die weltbekannten Bremer Stadtmusikanten die Ehre, aber so, wie sie wohl noch nie zu sehen und zu hören waren...

 

  

bestiekleinbildmesser.jpg 2013 hatte dann Bestie Mensch nach dem Roman von Émile Zola Premiere, eine Koproduktion mit Metropol Ensemble, bremer shakespeare company, Kulturzentrum Lagerhaus und Theater Duisburg .
Der Eisenbahner Roubaud, seine Frau Severine und deren Geliebter Jacques Lantier geraten bei ihrem verzweifelten Kampf um ein bisschen privates Glück und soziale Anerkennung in einen Strudel aus Leidenschaft, Eifersucht und Raserei und schrecken selbst vor Mord nicht zurück. Die Industrialisierung Westeuropas – von Zola anhand des rasant zunehmenden Eisenbahnverkehrs geschildert – konfrontierte seinerzeit die Gesellschaft mit den gleichen Fragen, vor die wir Menschen des digitalen Zeitalters gestellt sind: Wohin führt unsere Technik-Hörigkeit? Sind moralische Selbstverständlichkeiten wie Toleranz, Mitgefühl, Solidarität zu Fremdwörtern geworden?

schachkleinbilddrbzeigefinger.jpg2015 inszenierte Sebastian Kautz Schachnovelle nach Stefan Zweig in Koproduktion mit Metropol Ensemble, bremer shakespeare company und KulturStadtLev/FORUM Leverkusen . Die Handlung spielt an Bord eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Buenos Aires. Seltsames Passagiervolk flaniert auf dem Achterdeck. Ein millionenschwerer Ölmagnat und ein geldsüchtiger Schachweltmeister liefern sich manische Brettspielgefechte, während der mysteriöse Dr. B. mit den Geistern seiner Vergangenheit kämpft. Stefan Zweigs Meisternovelle ist ein Plädoyer für Selbstbestimmung, für Kreativität und für die Kunst.

   

 

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2017 entstand unter der Regie von Sebastian Kautz die Bühnenfassung der Heinrich-von-Kleist-Novelle Michael Kohlhaas in Koproduktion mit Theater Duisburg, Metropol Ensemble, bremer shakespeare company, Schaulust e.V.
Michael Kohlhaas, fleißiger deutscher Mittelständler und wohlhabender Geschäftsmann, wird Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde, eingebildete wie echte. Zunächst Spielball politischer und kirchlicher Interessen, wird Kohlhaas bald zum meistgesuchten Terroristen seiner Zeit, denn der Grat zwischen berechtigter Empörung und skrupelloser Selbstjustiz ist schmal. 

 

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